Eva und Heinz / 2010 / Zell:stoff #3

 

„Früher habe ich davon gehört. Von einer Mutter oder einem Vater. Von Kindern, die

von einem Elternteil getötet wurden. Gehört und vergessen. Man kennt ja niemanden,

der jemanden kennt, der so etwas getan hat. Man stellt sich unter solchen Leuten

Monster vor. Und jetzt, jetzt ist es mir passiert.“

Was führt Menschen dazu, ihre Liebsten zu töten? „Eva und Heinz – wenn Liebe nicht

reicht“ ist eine fiktive Geschichte. Sie beginnt, wie viele reale Liebesgeschichten

beginnen, und endet mit einer Tragödie.

Eva und Heinz gehören zu jener Menschengruppe, von der zunehmend in den Medien berichtet wird. Elternteile, die mit den Anforderungen, die das Leben an sie stellt, nicht

mehr zurecht kommen und ihre Probleme schliesslich mit kaum vorstellbaren Taten zu lösen versuchen.

___________

 

Idee & Künstlerische Leitung: Patric Gehrig / Gitta Lehner

Text und Regie: Gitta Lehner
Regiecoach: Dominique Müller

Spiel: Julia Schmidt, Patric Gehrig

Licht: Onsja Egli

Fotografie: Ralph Kuehne

 

Produkionsleitung: Patric Gehrig 

Produkion: ZELL:STOFF/theaterproduktionen
Koproduktion: Südpol Luzern, Kleintheater Luzern

 

Das sagt Kulturteil.ch